Donnerstag, 15. Februar 2018

Ich will jetzt Frühling - und BASTA!

Ihr wisst ja, Geduld ist nicht meine Stärke - und deshalb habe ich mir einen aqua-blauen Sommerpullover gekauft.



Mitte Februar -
bei nasskaltem plisch, platsch Matschwetter.
Yess!
Denn normales "Sale-Shopping" ist etwas für Langweiler.
Ganz ehrlich:
Grau-, blau- oder schwarzes Winterzeugs, womöglich auch noch mit Kunstpelzbesatz - nö, echt, ich kann´s wirklich nicht mehr sehen!
Ich will etwas helles, luftiges..
Frühling eben!
Und da gebe ich nicht nach.

Also...


Das ist er, mein neuer Pulli:


J a a h a a, ich weis, ganz schön löchrig das gute Stück. 
Da pfeift der (momentan eisige) Wind durch.
Also nicht tragbar im Augenblick, das glaubt ihr doch, stimmt´s?

An alle Zweifler/innen:
Ich kann ihn mir aber ansehen - zu Hause! - oder ein Shirt darunter ziehen, oder eine dicke Jacke darüber....oder, oder.
Ihr wisst ja: Wo ein Wille, da ein Weg!


Und weil ich diese Woche etwas Zeit übrig hatte zwirbelte ich gleich noch etliche Perlen. 
Passend zu meinem neuen Pullover.






               Wie die fertige Sommer-, Sonne-, Urlaubsfeeling-Kette aussehen wird, weis ich noch nicht.                                                                                        Daran arbeite ich noch...


                                                    Ja  u n d  dann hatten wir ja auch noch Valentinstag!


                                                              Ich bekam diese wunderschönen Rosen...


                                                                        und - klar - lecker Pralinen


                                              Sehen die nicht auch ganz eindeutig nach Frühling aus?
                                   
                                                                                        OKAY -

                                                           die Pralinen sind bereits Vergangenheit...


                              Aber die Blumen hübschen noch ein paar Tage meinen Schreibtisch auf.


     Und meinen neuen Pulli, den trage ich im Sommer, oder im Urlaub...oder mit dicker Jacke, Schal                                                    und Mütze - Handschuhe nicht vergessen! - Gleich jetzt:-))
                                                                             Weil: Ich will Frühling




Eure Claudia



Pullover gefunden bei Takko

Papier-Perlen: Kluges Design
Holz-Perlen: Fundus
Blumen und Pralinen: ? Geschenk von meinem Mann

Montag, 12. Februar 2018

Die richtige Ernährung - ohne sich verrückt zu machen

Es passiert mir immer wieder, dass ich von Bekannten, die gerne abnehmen möchten, gefragt werde: "Was darf ich denn jetzt essen und was nicht?"


Es ist auch interessant zu hören, dass einige Leute zwar Gewicht verlieren wollen, aber bei ihrer Ernährung schon gerne mal eine "Lücke" suchen.



Dabei ist es relativ einfach:
1. Zucker und Fett weg, Protein rauf.


2. Dazu viel Gemüse mit niedrigem Kohlenhydratanteil und als Beilage auf Vollkorn, Kartoffeln und Reis zurückgreifen - doch - hier nur ca. eine Hand voll.




Aber:
Wenn es an´s "Umsetzen" geht, werden viele Abnehmwillige mit der Tatsache konfrontiert, dass irgendwie in all ihren heiß geliebten Lebensmitteln Zucker und/oder Fett enthalten ist.
Okay Leute -
jetzt  m u s s  zum Beispiel die Marmelade vom Frühstücksbrot weichen.
Ebenso Nutella, Honig und Co.
Hinzu kommt, dass zum Mittagessen die Lasagne beim Italiener und/oder die Leberkässemmel zur Pause einfach nicht mehr "drin" sind.
Und Abends fällt die Pizza und/oder Brotzeit flach.
Softdrinks, Alkohol - No!
Ganz schön frustrierend...
Genau deshalb werfen Einige schon zu Beginn das Handtuch.


Daher:
Wichtig ist von Anfang an, dass man sich nicht verrückt machen lässt.
Wer langfristig die Ernährung umstellen möchte, muss realistisch sein.
"Perfekt" essen ist nicht immer möglich. Kleine Sünden sind erlaubt.
Sofern man nach einem Cheatday, oder auch (ausnahmsweise) mehreren - "Oh, was hab ich da nur reingefuttert Tagen" - wieder auf eine gesunde Ernährung umstellt, ist alles im Lot.


Stolpersteine:
Wenn wir viel unterwegs sind, ist es hilfreich bereits im Vorfeld ein wenig zu planen und ggf. Snacks und auch Mahlzeiten vorzukochen und mitzunehmen.


In Restaurants können wir fast immer die Gerichte umbestellen und uns die passende Variante selbst zusammenstellen.


Zum Beispiel: Ohne Soße und als Beilage statt Pommes gekochte Kartoffeln, Gemüse oder nur Salat.
Wichtig ist einfach, dass wir beginnen!
Und, ganz ehrlich:
Es ist noch kein "Ernährungsexperte" vom Himmel gefallen.
Aber je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto einfacher wird es.
Also, habt ein wenig Geduld mit euch selbst und lasst euch bloß nicht unterkriegen!

                                                                     
                                                                                Bis die Tage
                                                                                  Eure Ines

Donnerstag, 8. Februar 2018

Faschingskrapfen? Nö, lieber Brioches...

Also, was bäckt eine, wenn sie etliche Fitnessfreaks zum Kaffee eingeladen hat?
Low carb, low Fett -- nix als Luft-Torte? Oder lieber Eiweissriegel?


Krapfen, ja die wären in jeder anderen Kaffee-Runde ein MUSS zum Faschingsendspurt gewesen.
Aber in diesem speziellen Fall..
Nö!
Ihr wisst ja: Fettgebackenes geht.gar.nicht!
Aber ich, ich wollte etwas normales, Krapfen ähnliches auf dem Tisch haben.
Deshalb gab´s "mager" Brioches..
Die passen immer.
Für "Verweigerinnen" hätte ich ein paar Low-Carb-Fitnessriegel aus dem Schrank zaubern können.
Als Notration sozusagen...



Aber der Reihe nach:
 Zuerst zeige ich euch meine Brioches  -  bevor die Mädels kamen:

Also ich finde sie sehen sogar ein kleines bisschen wie Krapfen aus, oder etwa nicht?


The pure one: Nur mit ein wenig Xylit bestäubt


Ganz klar, dass ich auch Tischdeko brauchte


Osterdeko??


Während es draußen "Winter" wird ;-((


Genau deshalb!


Ich sag´s euch,  j e t z t  findet ihr die schönste Frühlings- und Osterdeko in den Geschäften...


Ja, ja ich weis, sie sind etwas - aber wirklich nur ein kleines bisschen - kitschig:


Aber als Tischdeko!... finde ich sie süß




Klar gab es nicht  n u r  Brioches. 
2 Päckchen Schokoeier - eigentlich als Deko gedacht - wurden von den Mädels ganz nebenbei verputzt.

Aber morgen ist wieder Training angesagt! Eisern...volle Disziplin voraus...jawohl!


Hier die Zutaten für meine Brioches - nur für den Fall:
20 gr. Hefe
nur 1 Ei
250 ml lauwarme Milch
nur 80 gr Butter
500 gr Mehl
70 gr. Xylit (od. Zucker)
1 Pr. Salz
etwas Butter geschmolzen zum Bestreichen


Alle Zutaten zu einem Hefeteig verarbeiten (Termo-Mix). Danach ca. 60 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Jetzt den Teig noch einmal gut durchkneten. 10-11 Kugeln daraus formen und in eine gefettete Form setzen. Das Ganze 15 min. ruhen lassen. Nun mit - ein klein wenig - flüssiger Butter bestreichen und ca. 20 Min im vorgeheiztem Backofen (180 Grad) backen.


Für die Glasur nahm ich etwas fein gemahlenes Xylit plus Zitronensaft. Die bunten Streusel sind Restbestände. Nur "Puderzucker" schmeckt aber auch...oder Marmelade oder Vanille-Sauce.


                                                                         
             Und stellt euch vor, ich habe nicht einen Fitnessriegel aus dem Schrank holen müssen
                                                                   Brioches passen eben immer!

                                                                                Eure Claudia


Dekoartikel: TeDi
Schokoeier: Penny

Montag, 5. Februar 2018

Cardiotraining - Freud oder Leid?

Wenn ihr unseren Blog regelmäßig lest und uns auch auf Instagram folgt, ist euch ja bekannt, dass wir, was Ausdauertraining angeht, sehr aktiv sind.
Ich persönlich mag intensives kurzes Cardiotraining genauso gern wie lange Einheiten.


Als ich mit dem Fitness-Thema begonnen habe - und das ist jetzt auch schon wieder gut 20 Jahre her (omg, bin ich alt!!...) - da hieß es noch, dass man erst ab ca. 30 Minuten Fett verbrennen würde.
Außerdem müsse man immer im niedrigen Pulsbereich bleiben. Inzwischen hat sich diese Erkenntnis etwas gewandelt.
Mittlerweile ist bekannt, dass kurze HIIT (High Intensiv Intervall Training) doch effektiver sind um "unser Fett weg zu kriegen". Allerdings immer mit entsprechenden Rest-Days (Pausentagen) bzw. einem moderaten Training im niedrigeren Pulsbereich dazwischen.

Es gibt inzwischen auch schon Studien die belegen, dass intensives Cardiotraining das Muskelwachstum begünstigt. Also Fett weg und Muskeln her - und das klingt doch super!


Daher widme ich mich heute einmal dem Thema "Intensives Cardio Training".
Da das Wetter momentan nicht wirklich Laune macht, um längere Rad- oder Joggingtouren in der freien Natur zu absolvieren, bietet es sich ja an, im Studio oder zu Hause kürzere Einheiten einzubauen.
Und ganz nebenbei muss ich zugeben, dass 2 Stunden auf einem Laufband im Fitness-Studio schon wirklich sehr ätzend sind.

Viele Leute denken, dass bei einem Intervalltraining immer nur aufs Tempo geachtet wird.
Leute, wenn es euch darum geht, einfach nur den Puls hochzutreiben und nicht zwingend darum eure Pace beim Joggen zu verbessern, dann könnt ihr hier richtig viele Varianten ausprobieren:

1.Berglauf:
Einfach das Laufband auf  11-13 % Steigung stellen und je eine Minute gehen und eine Minute joggen. Passt das Tempo aber unbedingt eurer aktuellen Fitness an. Denn gerade die Laufeinheit "haut erst nach einer halben Minuten so richtig rein".


2. Crosstrainer:
Auf dem Crosstrainer kann man auch wunderbar Intervalle einbauen:
Das Gerät auf hohen Widerstand einstellen und so eine Minute in der Hocke, mit steifen Oberkörper ganz schnell laufen. Dann eine Minuten normal. Das Ganze kann man selbstverständlich auch im "Rückwärtsgang" praktizieren.

3. Ergometer / Fahrrad:
Auf dem Rad ist es einfach. Wobei ich persönlich hier das Problem habe, dass Indooor mein Puls nicht nach oben geht.


Wer möchte kann aber einfach immer wieder für eine Minute den Widerstand hochdrehen und so schnell es geht in die Pedale treten.

4. Last but not Least  -  Intervalltraining ganz ohne Geräte:
Burpess und Kniebeugen
Erst eine Minute Burpees machen (Liegestütz - Aufstehen - Sprung nach oben) dann eine Minuten Kniebeugen mit Seitwärtsgehen samt Theraband.


Jetzt wieder Burpees usw. Diese Variante geht massiv auf die Beine und eignet sich gut für kurze Einheiten von ca. 5-10 Minuten.
Also immer dann, wenn`s mal wieder schnell gehen muss.

Generell sollten Intervalleinheiten, je nach eurem persönlichem Fitnesslevel, etwa 20-30 Minuten umfassen.

Wer dann noch immer Power hat kann ja eine lockere Runde mit moderater Belastung dranhängen.

Auf alle Fälle fließt hier der Schweiß nicht zu knapp und ein "cooler Ratsch" mit der Freundin am Gerät nebenan entfällt aufgrund akuter Schnappatmung und der nötigen "Zeitkoordination".
Also am besten Kopfhörer auf - Musik aufdrehen und los geht´s!

So und ich packe dann mal meine Sachen und mache mich auf zur nächsten Einheit!


                                                                                 Eure Ines

Donnerstag, 1. Februar 2018

Meine neue Challenge...

Eigentlich hatte ich nicht vor eine neue Challenge zu starten...
ABER dann besuchte ich meinen Mädels-Stammtisch und plötzlich war alles ganz anders!

Bis zu diesem Vormittag war ich rundum zufrieden - und ahnungslos gewesen.
Draußen schien ausnahmsweise die Sonne, ich hatte einige grüne Zweige abgeschnitten und in die Vase gestellt.
Alles bereit für gute Laune, keine Mütze, dünne Jacke - das gesamte Frühlingsprogramm also.
Ja, da saß ich, völlig unvorbereitet, und biss gerade in mein Marmeladen Crossant, als Sabine uns allen erklärte, dass sie nie, also wirklich niemals wieder in diesem Leben ein ärmelloses T-Shirt, geschweige einen Bikini tragen würde.
Etliche Krümel des Gebäcks blieben in meinem Hals stecken als ich mit den Anderen zusammen ein fassungsloses "WIESO?" herauswürgte.


" Weil meine Haut dafür viel zu schlaff und faltig geworden ist", ätzte sie.
"So ein Schmarrn", knurrte Birgit. "Du bist einfach keine 30 mehr".
"Schau uns doch an - mit Ü50 - wir sehen alle so aus".
"Genau"! spöttelte Gudrun. "Außer wir legen uns eine dicke Fettschicht zu"...

Mein Crossant schmeckte plötzlich sehr trocken. Verdammt! Bikini und ärmellos  - das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm gehabt. Ende Januar!
Meine Fettschicht ist ziemlich dünn....und meine Haut ist... naja...eben normal für "mein Alter".

                           Sämtliche Frühlingsgefühle hatten sich bisher auf den Garten konzentriert.

                                                     
                                                                  Die Diskussion wurde lauter:
             Fettschichten sind keine Option. Da waren wir uns alle einig. Aber was hilft sonst?
           Elisabeth glaubt noch immer an die Wunderwaffen Sport, frische Luft und Ernährung.


Ich grübelte:
Sport und Bewegung in der Natur, ja, mach ich.
Die Anderen mehr oder weniger auch... 
Klar ernähren wir uns - die meiste Zeit - gesund.
Doch nur "Superfood und grüne Smothies" sind nicht unser Ding.


Wo bleibt da der Genuss -  die tägliche Schokoladen-Portion, (m)ein XXL - Kaffee und ab und an ein Gläschen Prosecco??


Ich war mir sicher:
   Es musste auch noch andere Wege geben, um unsere Form zu wahren.
Ich hatte doch erst vor kurzem etwas über "Schönheit von Innen" gelesen...

    Kleine Trinkampullen, gefüllt mit Vitaminen und Kollagen, die die Haut straffen sollen.
   Spontan verkündete ich:

 KEINE WERBUNG!

     Diese Trinkampullen werde ich testen!
    Ganz im Ernst. 
Laut den verschiedensten Herstellern stellen sich erste Erfolge nach ca. 10 Wochen ein.
So!
   Jetzt habe ich doch eine neue Challenge - bis Ostern
    Frei nach dem Motto "Alle Schönheit kommt von innen!?"


Ab heute werde ich gewissenhaft - t ä g l i c h - eine dieser Ampullen trinken, egal wie sie riechen, schmecken oder wie viele Kalorien sie haben. 
Und das natürlich ohne auf meine Schokolade oder etwas Anderes zu verzichten.


Die Mädels waren bei weitem nicht so enthusiastisch wie ich.
Ich erklärte ihnen:


       Sollte ich Ostern an der Supermarktkasse keinen Alkohol mehr bekommen, dann hat sich die                                                                        Ampullen-Kur-Challenge gelohnt :-)))


                                                        Meine Freundinnen blieben (sehr) skeptisch.
                                                                                   
                                                             Ich sehe die Challenge eher sportlich:
                                     Nützt das Ganze nichts - einen Versuch war´s auf alle Fälle wert.

                                                                                   

                                                                         Und außerdem Leute:
                                                                  "Die Hoffnung stirbt zuletzt!"                                              
                                                                                 
                                                     Das Resultat könnt ihr Ostern hier nachlesen


                                                                               Eure Claudia



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